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Bambuszaun

Der Bambuszaun als Gartenzaun

Den Bambuszaun führte man in Europa ein, als sich die Bewegung der Nutzung von natürlichem oder auch recyclingfähigem Material sowohl bei der Herstellung von Häusern, als auch im gesamten Gartenbereich formierte.

natuerlicher Bambuszaun

Das Material für den Bambuszaun stammt hierbei aus Anbaugebieten in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde, vor allem in Asien und dort in China oder auch Indonesien, haben in den letzten Jahren sehr viele Bambusproduktionen, natürlich reine Monokulturen, neu eingeführt.

Der Bambus wird natürlicherweise in feuchten Gebieten, in Sumpfnähe oder in der Nähe von Seen und Teichen gefunden. In der industriellen Großproduktion wird einfach ein Landteil geflutet und dort dann der Bambus angepflanzt.

Dies führt wie so häufig zu einem Problem in diesen für das Weltklima doch auch so wichtigen Gebieten. Eine Monokultur, wie auch immer geartet, hat eben seine Nachteile, die überschwemmten Wiesen beherbergen andere, meist niederwertigere Lebewesen, als eine natürliche Feldfläche.

Zudem ergeben sich Probleme mit dem Grundwasserreservoir, das häufig für diese Flutungsaktionen verwendet wird. Dieses steht dann nicht mehr als natürliches Reservoir zur Verfügung steht, sondern verdampft und verteilt sich in andere Regionen.

Wo wächst und woher kommt der Bambus?

Die etwa 1000 bis 1500 Bambusarten sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Europa und der Antarktis beheimatet und ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von 46° nördliche bis 47° südliche Breite. Sie wachsen von Meereshöhe bis in eine Höhe von etwa 4000 Metern. Dabei können die Arten bezüglich ihres Verbreitungsgebiets (Biogeographie) zwei Gruppen zugeordnet werden, nämlich in Bambusarten der Tropen und Subtropen (Tribus Bambuseae und Olyreae) und in Arten der gemäßigten Zone (Tribus Arundinarieae).

Wir selbst verwenden keinen Bambuszaun

Wir verzichten zugunsten der Umwelt auf einen Bambuszaun und empfehlen, wenn man natürliche Materialien für seinen Gartenzaun verwenden will,  Holzzäune aus lokalen Wäldern und Fluren zu verbauen. Diese sind auf Wunsch auch kesseldruckimprägniert, und somit auch witterungsbeständig.

Wer streicht schon gerne laufend seinen Gartenzaun, und das dann noch meist mit ungesunden und/oder teuren Farben? Vielleicht liegen wir mit der Empfehlung aber auch total falsch, und die Bambusproduktion wird wider erwarten komplett nach Europa verlagert. Dem Konsum ist es ja egal, wo das Zeug herkommt. Hauptsache, es sieht gut aus.

Ein Video zeigt die Verwendung von Bambus als Gartenzaunersatz: